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Luna – Mein Zuhause auf der Erde

Valoorie

Die Schwelle der Zeit (Teil 2)

Luna stand still.

Alles in ihr vibrierte noch von dem Übergang – aber etwas fehlte.

Zauberquant.

Sie sah sich um, spürte den Raum, tastete mit ihrer Seele nach ihm.

Der kleine, blaue Freund war nirgends zu sehen.

„Er ist nicht fort,“ sagte das hohe Wesen sanft.

"Er ist... gewandelt.“

Luna blinzelte.

Da war ein Licht, schwach und doch vertraut, das unter ihrem Fell pulsierte.

Es war kein Schmerz – im Gegenteil.

Zauberquant war jetzt ein Teil von ihr.

Nicht verschwunden – sondern verwebt.

Er hatte sich mit ihrem Bewusstsein verbunden,

um sie zu schützen,

um sie zu leiten –

wenn sie selbst nicht wusste, wie.

Dann hörte sie seine Stimme. Kein Ton, sondern ähnlich wie ein Gedanke.

Warm. Witzig. „Na endlich. Hat ja nur ein Zeitkontinuum gedauert, bis du mich spürst.“

Luna lächelte. „Was ist hier passiert?“

Zauberquant schwebte als Lichtlinie an ihrer Seite, spiralförmig, spielerisch.

„Wir sind nicht mehr nur auf Valoorie.

Wir sind an einem Ort, wo Geschichten geboren werden, bevor jemand sie träumt.

Und irgendjemand will unbedingt verhindern, dass du die Nächste findest.“

Luna hob den Kopf. Weit oben, über der Stadt, begann das zweite Portal zu flackern.

Aber diesmal würde sie nicht allein sein.

Sie sah einen Wasserfall. Etwas stimmt nicht am Rand des Nebelwaldes. Sein Wasser stieg aufwärts, statt zu fallen.

Seine Strömung schien Zeit zu verschlucken.

Als Luna eine seltsame Melodie hört und Zauberquant plötzlich stumm wird,

beginnt eine Reise gegen den Strom – wortwörtlich.

„„Zeit fließt nur, wenn du ihr Gewicht gibst. Lass sie los – und du bist der Freiheit nah.““
– Zauberquant, leuchtendflüsternd
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